Abstarkte Kunst

Abstarkte Kunst

Das Vergessen der Zusammenhänge
Die Synthese der momentanen Konzentration auf das Malen als innerer Dialog.

abstrakte Malerei

Abstarkte Kunst

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Abstarkte Kunst

Ich versuche nicht zu erklären,

wie meine Gemälde entstehen. –
Also sollte ich Ihnen erzählen, wie Bilder bei Ihnen ankommen.
Da ist zuerst die Suche nach dem Motiv.Wie viele Motive gibt es, welche sprechen mich an.
Meistens meinen meine Besucher, das die Motive irgendwo zufällig „da draußen“ zu finden sind.
Die Themen sind leider auf der Leinwand versteckt. Sie müssen einer Leinwand begegnen, um ein Bild entstehen zu sehen.
Sie begehen den Fehler eine Erinnerung von „da Draußen“ mit einem Bild zu verwechseln.
Oft werden Fotos mit gemalten Bildern verglichen. Das passiert häufig ungeübten Personen, die zufällig einer Malerei begegnen. – Diese Vorstellung führt in Irrwege. Das geht nicht. In den Fotos sind so viele unwichtige Feinheiten enthalten, das es ewig dauern würde, sie so schnell zu malen, das ich irgendwann fertig würde. – Das Ergebnis des Gemäldes wäre ein Foto, mit „Bilder malen“ könnte ich sofort aufhören.

Bilder entstehen durch das Anfangen

Bilder entstehen ganz einfach durch das Anfangen. Ein wenig Konturen, die der Hintergrund frei lässt. Grob gezogen mit breiten Pinselstrichen.

Ich erzähle Ihnen nicht von der Theorie, die sie überall nachlesen können. Um etwas über das Malen von Bildern zu erfahren können wir jetzt beim Malen dabei sein. Das ist keineswegs das Übliche, „einmal kurz über die Schulter des Künstlers zu blicken“.
Denn Gemälde wollen aus sich heraus entstehen.

abstrakte Malerei

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Abstrakte Gemälde

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Ich schlage vor, WIR machen uns gemeinsam auf die Reise, die das Werden eines Bildes nachzeichnet.
Ein Bild macht am Anfang immer etwas Angst, besser ist wohl zu sagen, etwas unsicher, da ich nicht weiß, welches Eigenleben sich mit dem Bild zusammen entwickelt.
Ich stehe vor der Leinwand und oft spricht das Bild nicht zu mir.
Manchmal stelle ich mir Leute vor und versuche für Sie zu malen, aber während ich vor dem Motiv sitze komme ich mit dem kritischen Blick und dem unausgesprochenen Anspruch nicht klar, mit dem der Beobachter, den ich nicht kenne, sich ein schönes Gemälde von mir wünscht. –
Sie sollten es erleben, das es nicht leicht ist, mit diesem Blick eines Fremden, der über meine Schulter fällt, weiterzuarbeiten.

Ja, vielleicht verstehen sie es so; Das Bild kann nicht sprechen, wenn ein Fremder dazwischen redet. Auch wenn er nur in meiner Einbildung spricht. Ich kann nur an einem Bild auf einmal arbeiten.

Mit dem Bild alleine

Also wartet das Bild auf den Moment, in dem ich wieder mit ihm alleine bin.
Dann geht es los, wie ein Tornado. Die Formen der angelegten hinteren Farben sind zunächst ganz verwaschen und wenig klar. Eine kleine Kontur taucht wie ein Schatten auf der Leinwand auf. Ich zeichne sie mit einem kräftigen Strich nach. Die Linie beginnt zwischen den Flächen zu wandern und mit der Weile wachsen figürliche Schemen in die Flächen der ersten Farblage des Hintergrundes.
Das geht nicht laufend so weiter. Da ist manchmal Pause, es kommen keine neuen Linien dazu.
Diese Pausen kann ich nutzen um die Linien breiter in die Fläche zu ziehen. Sie bekommen Verläufe, wandern in die Weite in die weitere Farben eingetragen sind.

Abstrakte Gemälde

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Mitten in die Pause springt ein Wechsel der Farbe und weitere neue Linien ergänzen konturlose Bereiche. Bis sie sich, farbig schattiert, wieder als Flächen öffnen.

Die richtigen Farben entstehen erst auf der Leinwand während sie sich in die Verläufe mischen. Ganz wenig wird von mir schon auf der Palette fertig zusammengestellt.

Manchmal übertreibe ich und trage zu viel Farbe ein. Dann rutscht der Pinsel und die Farbe verkommt zu einer unansehnlichen Pampe. Es läßt sich nichts mehr mischen sondern glitscht einfach auf der Leinwand. Die Farbe hat den Kontakt zum Untergrund verloren. Sie beginnt ihre Genauigkeit, ihre Brillianz zu verlieren.

Abstrakte Kunst

Abstrakte Kunst

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Es ist eine peinliche Situation, denn es dauert ein ganze Weile, bis die Ölfarbe wieder übermalt werden kann.
Das sind die Momente, die den Rhythmus, von aus Linien entstehenden Flächen, in eine lange Pause verwandeln.

Wann Pause ist, bestimmt das Gemälde

Auch geschriebene Geschichten enthalten Pausen. Dies sind die Momente, in denen innerhalb der Erzählung die Umgebung geschildert wird. – Erst mit einer beschriebenen Umgebung kann die Bewegung in der Szene und der Dialog fortgesetzt werden.

Aber, werden Sie jetzt fragen, was ist dann eine Pause während ich ein Bild male! – Denn Sie vermuten, das während der Pause nichts passiert, was das Bild fertigstellt.

Hat jemals ein Bild mit ihnen gesprochen? – Nicht das ich Sie jetzt mit dieser angedeuteten Frage auf den Arm nehmen möchte. – Bilder sprechen nicht persönlich, nicht wörtlich, auch nicht mit mir, es sei denn ich erzähle Ihnen einen solchen Quatsch, und Sie würden mir glauben.

Abstrakte Kunst

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Aber „Glauben“ heißt auch, es nicht sicher wissen!

Bilder entstehen durch das Anfangen.
Das Schlimmste ist immer, nach einer Pause wieder anzufangen, den scheinbaren Anspruch des Zuschauers, für den das Gemälde letztendlich entsteht, auszuschalten und mit dem ersten Strich zu Beginn keinen all zu großen Schaden anzurichten.
Meist beginne ich mit ein paar Korrekturen. – bei Öl kann ich weiter Farbe in das Bild eintragen wenn das Ganze noch nicht zu sehr getrocknet ist.
Hören Sie, das Bild erzählt mir, das da ein Fehler in ihm ist und es gebraucht keine Worte.

Es ist wichtig dieses lautlose, wortlose Gespräch zu erkennen. Darum erzähle ich es Ihnen, denn es ist das Geheimnis, das in Bildern verborgen ist. Das Bild erzählt auch Ihnen, als Betrachter, seine Geschichte in genau dieser Art. (Das was dem Gemälde fehlt liegt, als Ergänzung, in Ihnen verborgen.)
Das Bild wollte jetzt diese peinliche Pause, damit ich ihm beim Beginn des Malens wieder zuhöre. Bilder wissen scheinbar genau wie sie erscheinen wollen.
Schicht für Schicht, Geschichte für Geschichte.

Das was letztendlich ein Gemälde erzählt, wird von mir mit Farbe eingetragen.

Sie treten Heute in die Fußstapfen des Malers … ein Bild spricht in Ihnen!

Fügen Sie einfach Linien und Farbe hinzu. Es ist jedes Mal ein Erlebnis.